Spende für Blindentastmodell der Saarschleife beim Cloef-Atrium

v.l.n.r. Lions Präsident Dieter Finkler, Activity-Beauftragter Dr. Frank Kiefer und Adrian Schmitz von Herzensengel

v.l.n.r. Lions Präsident Dieter Finkler, Activity-Beauftragter Dr. Frank Kiefer und Adrian Schmitz von Herzensengel

Malerisch schlängelt sich der Fluss um den bewaldeten Höhenrücken, nimmt eine Kurve und fließt dann weiter in Richtung Trier. Die Saarschleife ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten des Saarlandes. Sie Blinden und Sehbehinderten mit Worten zu erklären, ist eine Sache. Etwas völlig anderes ist es, wenn diejenigen ein echtes Gespür für die Landschaft und ihre geografischen Eigenheiten bekommen, Häuser, Kirchen und die Struktur erfassen können. Dabei helfen sogenannte Tastmodelle, von denen es zum Beispiel eines in Trier am Kornmarkt gibt.

Ein solches Modell will der Lions Club Saarschleife von der Saarschleife und Orscholz entwickeln. Hierfür wird mittels eines 3D-Druckers ein Modell mit der Ortsansicht von Orscholz samt Saarschleife und der Burgruine Montclair gedruckt, ehe die Miniatur in Bronze gegossen wird. Erläuterungen zum Ort und der Sehenswürdigkeit liefert ein kleiner Hinweis in Brailleschrift. „Das Blindentastmodell ist aktuell in der Entstehung und soll im August fertig werden“, erzählt Frank Kiefer, Activity-Beauftragter der Löwen. Dann soll es beim Cloef-Atrium enthüllt werden. Kostenpunkt: Rund 20 000 Euro.
Adrian Schmitz, Vorsitzender des Vereins Herzensengel, erfuhr von der Projektidee. Begeistert von dem Vorhaben, unterstützten die Herzensengel den Lions Club Saarschleife mit einer Spende.

Foto & Text: Tina Leistenschneider

Thomas Breidt beim LC Saarschleife

Ärger ist notwendig um überhaupt in dieser Welt bestehen zu können, aber zu viel Ärger kann auch kontraproduktiv sein, die Lebensfreude recht lang und empfindlich stören und unnötige Aufregung verursachen und kultivieren. Es ist schließlich wie immer: „Die Dosis macht das Gift“ sagt ein altes Sprichwort. Und es ist nicht immer leicht das heraufbeschworenen Ärger einzudämmen, wenn der selbe erst einmal da ist und sich in Gedanken festgesetzt hat. Hier setzte der Vortrag von Thomas Breidt zum Thema „Ärgere dich nicht – Ärger im Alltag vermeiden und vermindern“ ein. Die Anregungen von Thomas Breidt zu diesem Thema sind originell, facettenreich und überraschend: Ärger einfach weiterzugeben oder Ärger auf einen anderen Termin verschieben beispielsweise. Ärger bedeutet Stress und somit führte der Vortrag dann auch zu 14 Möglichkeiten der Stressminderung im Alltag, viele davon überraschend leicht umsetzbar und fast jederzeit anwendbar. Und da alle Theorie bekanntlich „grau“ ist, gab es praktische Beispiele zum Mitmachen und gleichsam Anregungen zum Nachmachen. Mit dem Ergebnis, dass sich sofort flächendeckend gute Laune ausgebreitet hat. Kurzum: ein inspirierender Abend mit inspirierenden Themen. Und das große Interesse hat gezeigt: dieses Thema beschäftigt viele.

Konrad Bauer neues Mitglied im Lions Club Saarschleife

Der LC Saarschleife freut sich, KONRAD BAUER als neues Lions Mitglied begrüßen zu dürfen.

Konrad Bauer ist Gründer und Geschäftsführer Gesellschafter der Dekoba Werbung GmbH, einer produzierenden Werbeagentur in Merzig und hat den Lions Club Saarschleife bereits vor seiner Gründung mit der Gestaltung des regionalen Club-Logos unterstützt, welches seitdem vielfältige Anwendung findet.
Überhaupt steht das Ehrenamt bei Konrad Bauer an vorderer Stelle. So ist er neben seinem Unternehmertum vor allem politisch, kulturell, musikalisch und auch in Unternehmerverbänden aktiv. Den Lionsclub Saarschleife möchte er mit seinem Engagement insbesondere bei den verschiedenen Activities unterstützen.

Auf dem Bild v.l.n.r. Dr. Frank Kiefer, Konrad Bauer und Präsident Dieter Finkler

 

Tombola des REWE Marktes Orscholz erbrachte 1.111 EURO für das 3D Blindentastmodell

   1.111 Euro hat das Team des neuen Rewe-Marktes Orscholz für das 3-D-Blindentastmodell gespendet. Zu seinem fünften Geburtstag will der Lions Club Saarschleife Orscholz Blinden und Sehbehinderten die Möglichkeit bieten, die Landschaft rund um die Saarschleife zu ertasten. Für das Modell in Bronze, das im Sommer kommenden Jahres am Cloef-Atrium aufgestellt werden soll, sammeln die Löwen Geld. Nach ihren Berechnungen beläuft sich das Projekt auf rund 22.500 Euro. Da kam das Geschenk, das Kauffrau Zozan Direk und Mitarbeiterin Frau Lessel den beiden Vorstandsmitgliedern Dr. Frank Kiefer und Stephan Thräm überreichten, gerade recht. Das Geld ist nach den Worten von Zozan Direk der Erlös einer Tombola, die für den Zweck übergeben wurden. 

In vielen Städten in Deutschland, in der Schweiz oder in Österreich ermöglichen solche Modelle Blinden und sehbehinderten Menschen bekannte Bauwerke mit den Fingern zu befühlen und zu erkunden. Das Projekt, das der Lions Clubs an der Cloef angeht, feiert im Saarland Premiere. (https://archiv.wittich.de/epapers/148/2019/48/html5forpc.html)

 

v.l.n.r. Stephan Thräm (LC Saarschleife), Frau Lessel, Frau Zozan Direk, Dr. Frank Kiefer (LC Saarschleife)

Dipl.-Psychologin Anne-Kathrin Becker zu Gast bei LC Saarschleife

 

Das „Psychische Immunsystem“ stand im Mittelpunkt des Vortrags der Diplom Psychologin Anne-Kathrin Becker. Die Frage welche Möglichkeiten gegeben sind bewusst auch die Psyche zu stärken um eine gute Basis zu für seelische und körperliche Gesundheit zu pflegen, war Ausgangspunkt ihres Vortrags. Einleitend wurde ein Bild präsentiert, dass ein Boot zeigte, das ich an einem Felsen verhakt hat und deshalb nicht mit mir dem fließenden Wasser weiterziehen kann um aufzuzeigen welche Spannungsverhältnisse und Blockaden seelische Störungen auslösen können. Um das Risiko zu mindern, dass sich solche Blockaden aufbauen hat Anne Kathrin Becker im Rahmen ihres Vortrags die Bedeutung des Müßiggangs und der Ruhephasen im Alltag hervorgehoben. Kleine Zeitinseln einrichten, Zeit für sich freischaufeln, den Moment genießen, das und vieles mehr kann dazu beitragen Lebensgenuss zu fördern und die Psyche zu stärken, damit auch gleichzeitig die körperliche Gesundheit zu unterstützen. Sehr schnell ist dabei die Frage aufgetaucht wie es gelingen kann diese Pflege in den hektischen Alltag einzubauen, der höchste Anforderungen im Berufsleben mit häuslichen Aufgaben und Familienleben kombiniert, der oftmals komplett durchgeplant ist und oftmals kaum noch Freiraum dafür zu bieten scheint zwischendurch zur Ruhe kommen zu können. Bei der anschließenden Frage und Antwortrunde wurde deutlich, dass die meisten Schwierigkeiten zur Ruhe zu kommen um das psychische Immunsystem zu unterstützen im Berufs- und Arbeitsleben gesehen werden. Anne Kathrin Becker hat mit ihrem Vortrag einige wichtige Punkte bewusst gemacht und viele Anregungen vermittelt, wie sich kleinere Ruhephasen im Alltag einbauen lassen. Dabei wurde auch die Thematik der Achtsamkeit angesprochen, die darauf ausgerichtet ist ganz den aktuellen Moment zu erfassen, statt mit grübelnden Gedanken in abgeschlossener Vergangenheit oder möglicher Zukunft zu verharren. Kleinere bemerkenswerte Übungen dazu, wie es gelingen kann den aktuellen Moment ganz und gar wahrzunehmen und die grübelnden Gedanken auszuschalten, haben ihren Vortrag anschaulich ergänzt. Das Bewusstsein dafür wie wichtig die Wechselwirkung zwischen Körper und Seele ist und dass in diesem Kontext auch dem „psychischen Immunsystem“ eine besondere Rolle zukommt wurde durch den interessanten und spannenden Vortrag von Anne Kathrin Becker stark gefördert.